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Senfnachrichten SenfnachrichtenAn dieser Stelle gibt es in lockeren Abständen Anekdoten, Geschichten, Rezepte, Wissenswertes und Unterhaltsames über Senf bzw. Mostrich.Stöbern Sie doch einfach ein wenig herum.
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Von Streuobstwiesen Auf dieser Streuobstweise im Saalekreis reifen die Früchte, die für die neue Georgsenf-Sorte "Apfeltraum" vermostet werden. Von den bis zu 80 Jahre alten Apfelbäumen erntet Obstbauer Rühlmann zum Beispiel die alte und besonders schmackhafte "Kaiser Wilhelm"-Sorte.
Um die Streuobstwiese von übermäßigen Gehölzbewuchs freizuhalten, lässt Rühlmann hier Zebus weiden. Diese kleinwüchsigen Buckelrinder sind sehr genügsam und beschädigen die Bäume nicht. Durch diese extensive Nutzung der Wiese, nach den strengen Demeter-richtlinien, betreibt der Obstbauer aktiven Umweltschutz. So bleibt über die Pflege dieser alten Kulturlandschaft hinaus ein wertvoller Rückzugsraum für zahlreiche Tierarten erhalten. |
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Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit genehmigt Gen-Versuch in Gatersleben In Gatersleben / Sachsen-Anhalt befindet sich eine der weltgrößten Genbanken für 150000 verschiedene Kulturpflanzen. In regelmäßigen Abständen werden die Samen (darunter auch uralte Getreidesorten) vermehrt, um immer keimfähiges Saatgut vorrätig zu haben. Ein unverzichtbares Archiv für Bauern, Züchter und Gärtner. Jetzt sollen in unmittelbarer Nachbarschaft Freisetzungsversuche mit Gen-Weizen beginnen. Damit ist ein traditioneller Züchtungsstandort mit großer Kompetenz und Anerkennung in der Fachwelt bedroht.
Das Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Eigentümer der wertvollen Genbank und zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert, ist kurioserweise selbst der Antragsteller der Freisetzung von gentechnisch veränderten Weizen.
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Urlaubs-Empfehlung Des Senfmüllers Reisetipp Sollten Sie vorhaben, Ihren Urlaub in der Bourgogne in Frankreich zu verbringen, so empfehlen wir einen Aufenthalt in Beaune, der Hauptstadt der Burgunderweine. Sie hat einen weitgehend gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern, der von einer kreisrunden Stadtmauer umgeben ist. Hier befindet sich das bekannte Hospice de Beaune, 1443 als Bürgerspital gegründet. Mit seinem herrlichem Innenhof und den buntglasierten Dachziegeln ist es wahrlich eine Augenweide. Auch ein Rundgang im Inneren des Gebäudes ist sehr interessant. Mich hat vor allem die sehr detailreich nachgestaltete Küche mit authentischer Geräuschkulisse und dampfenden Gussherd beeindruckt. Beaune hat jedoch noch mehr zu bieten. Neben dem Musee de Vin de Bourgogne im Hotel de Ducs, schönen Patisserien und gut sortierten Weinhandlungen lässt natürlich die Moutarderie Fallot das Herz jedes Senfliebhabers höher schlagen. Es ist die letzte große familiär betriebene Senffabrik im Burgund. In den täglich angebotenen Führungen durch die früheren Produktionsräume wird einem viel über die Geschichte der Dijon- Senfherstellung vermittelt. So haben allein in Beaune mal an die 20 Senfmühlen gearbeitet. Die kaliumhaltigen Böden im Umland von Beaune eigneten sich gut für den Senfanbau und die Winzer lieferten den Sauermost, der damals zum Senfansetzen bzw. Einmaischen verwendet wurde. Mit dem Mörser kann nun jeder seinen "eigenen" Senf herstellen, um dann nach dem Ansehen eines Zeichentrick-Kurzfilmes im Obergeschoss die alten Siebanlagen zu bestaunen. Mit ihnen wurden die Schalenbestandteile der braunen Senfsaat aus der Senfpaste entfernt. Ein wenig schade nur, dass man keinen Einblick in die jetzige Produktion bekommt. Dieser Umstand ist jedoch schnell vergessen, da die Führung sehr anschaulich und liebevoll gemacht ist. Bemerkenswert ist, dass nach wie vor auf Steinmahlgängen nass vermahlen wird, was für Hersteller dieser Größenordnung eigentlich ungewöhnlich ist. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, ist es ratsam, die Fernverkehrsstraßen zu meiden, denn viel entspannter fährt man auf den kleinen Straßen, durch die schönen Orte, Weindörfer und Landschaften. (noch viel besser geht das natürlich mit dem Fahrrad oder zu Fuß) Es lohnt sich auf jeden Fall, öfter mal einen Zwischenstopp einzulegen. Mit etwas Glück, findet man schnell eines der Restaurants, mit dem so wohltuenden französischem Charme, mit oft einfacher aber sehr schmackhafter Küche. Anfahrt: z.B. mit der Bahn über Frankfurt nach Paris - weiter mit dem TGV nach Beaune. |
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Georg - einer von 14 Nothelfern
Im folgenden soll der Heilige Georg als Schutzpatron vorgestellt werden:Georg, (griech. Bauer) ist wohl der Heilige, der im christlichen Altertum und im Mittelalter am meisten verehrt wurde. Er ist Patron zahlreicher Orden, die seinen Namen tragen, aber auch z.B. der Bergleute, Bauern, Landsknechte, Schmiede, Böttcher, Schlachter, Wanderer, Reiter und Müller. Als Schutzheiliger ist er zuständig für gutes Wetter, für das Vieh, gegen Kriegsgefahren und verschiedene Krankheiten. Der sich mit dem Namenstag durchsetzende Frühling hat zu vielen Bauern- und Wetterregeln geführt. So markierte der 23. April den Abschluss der Frühjahrsbestellung der Felder, man durfte ab diesem Tag die Felder nicht mehr betreten. Das Vieh wurde zum ersten Mal auf die Weide getrieben, Dienstboten konnten den Dienstherren wechseln, auch die Zinsen wurden höchstens bis zu diesem Tag gestundet. Hier noch eine kleine Auswahl von zahlreichen Sprichwörtern: "St. Andreas (30.11.) macht das Eis, St. Georg bricht das Eis"
"Zu Georgi soll sich's Korn so recken, dass sich eine Krähe kann verstecken"
"Vor Georgi Regen fehlt, wird man nachher damit gequält"
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Brauner Senf aus Thüringen Projekt in Thüringen gestartet  Braunsenffeld bei Erfurt Nun ist es endlich so weit. Vor dem 23. April, dem Namenstag des Heiligen Georg, wurde die bei uns sehr seltene Braunsenfsaat (Brassica Nigra) ausgesät. Es war schließlich die Konsequenz, um von den schwankenden Qualitäten am Markt unabhängig zu sein und um allzu lange Transportwege zu vermeiden. |
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Das Wandern ist nicht nur des Müllers LustWarum ist Landschaft schön? - Die SpaziergangswissenschaftMit Texten von Lucius Burchard / herausgegeben vom Martin Schmitz Verlag Lucius Burchard begründete in den 1980er Jahren die Spaziergangswissenschaft. Dieses neue Fach entwickelte er zu einer komplexen und weitblickenden Planungs- und Gestaltungswissenschaft. Die Spaziergangswissenschaft oder Promenadologie ist der Ausgangspunkt für eine realistische Haltung zur Wahrnehmung und Wirklichkeit, für ein anderes Verständnis von Landschaft und urbanem Raum, sowie eine neue Architektur und Planung.
Wer also von Ihnen des öfteren einen Spaziergang in der Stadt, auf dem Land oder von der Stadt aufs Land unternimmt, sich für die Ästhetik von Kulturlandschaft interessiert und sich hin und wieder Gedanken über die Veränderung der Landschaft und des urbanen Raumes macht, dem sei diese interessante Lektüre sehr empfohlen.
Hier ein paar Auszüge:
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